Paddeln auf der Ammer

1. Juli 2017

Die Ammer ist einer jener Klassiker die man mit dem Kajak einfach gemacht haben muss. Leider wurden wir mit Wasser nicht gerade verwöhnt. Wir fanden den Fluss an der absolut untersten Grenze der Befahrbarkeit vor.

 

Einstieg/Ausstieg Kraftwerk Kammerl, unweit von Saulbrub

nach ca. 15 km an einem Wehr

Teilnehmer: Birgit, Daniela, Diana, Elisabeth, Nicole, Silvia, Gernot, Ingo, Marc, Thomas, Ossi.
Weitere Infos: Eine sehr gute Flussbeschreibung gibt es auf http://www.kajaktour.de

 

  Die Ammer fließt, nicht zu Unrecht, auf weiten Strecken durch ein Naturschutzgebiet. Zwar ist das Paddeln erlaubt, das Betreten der Ufer jedoch untersagt. So konnten wir neben der wunderbaren Landschaft den mittlerweile sehr seltenen Flussregenpfeifer beobachten.

Die klassische und wohl jedem Paddler bekannte Scheibum, eine Flussverengung durch die sich der Fluss zwängt machte ihrem Namen, wohl wegen der geringen Wassermenge, keine wirklich Ehre. Im weiteren Verlauf zeigt die Ammer jedoch all ihre landschaftlichen Schönheiten: Schleierwasserfälle, naturbelassene, völlig unberührte Ufer und kaum Lärm bieten uns ein Stück Natur dass in unseren Breiten nur noch selten zu anzutreffen ist. Wenn auch kein finale furioso, so bildet eine ziemlich hohe, über eine Rutsche aber problemlos fahrbare Wehranlage einen lustigen Abschluss dieser Paddelfahrt. Die Anschließende Einkehr im Gasthaus Acheleschweige (unweit der Einbootstelle) sollte man sich nicht entgehen lassen.