Klettertage am Falzaregopass
Klettertage am Falzaregopass
- – 11. Juni 2017
Die herrliche Felslandschaft rund um den Falzaregopass hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Klettermekka entwickelt. Touren in allen Schwierigkeitsgraden locken, dementsprechend groß bis völlig unüberschaubar ist allerdings auch der Andrang. Wartezeiten bis zu über einer Stunde am Einstieg sind keine Seltenheit.
| Ausgangsort: | Direkt am Falzaregopass oder, je nach gewählter Route auch am Valparolapass. |
| Teilnehmer: | Nina B., Thomas, Erwin (ein Gast aus Neuseeland), Ossi. Birgit mit unserem Freund auf vier Pfoten unternahm zwei ausgedehne Wanderungen. |
| Weitere Infos: | Gute Topos gibt es auf www.bergsteigen.com
Führer: Anette Köhler/Norbert Memmel: Kletterführer Dolomiten (Rotherverlag) Karte: Cortina d’Ampezzo e Dolomiti Ampezzare, 1:25.000 Tabaccoverlag |
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Hexenstein Südkante
- Juni 2016
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Unser Plan am ersten Tag die Südkante des Hexenstein (IV+) zu begehen scheiterte leider bereits in der dritten Seillänge. Ein, offensichtlich relativ neuer Felsausbruch, hinterließ eine ziemlich splittrige, leicht überhängende Stelle die uns irgendwie den Mut nahm. Nach einem Versuch durch Ossi und einem weiteren Versuch durch Thomas entschlossen wir uns zum Rückzug. Um die hinter uns nachdrängenden geschätzten 35 Kletterer nicht zu gefährden mussten wir auf unserem Standplatz doch geraume Zeit warten. Den Rest des Tages verbrachten wir dann im Klettergarten an der Ostseite des Hexenstein.
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Piccolo Lagazuoi Südwand (Via del Buco, IV)
- Juni 2016
| Um es gleich vorweg zu nehmen, auch heute sind wir die geplante Tour nicht geklettert. Wir dachten, dass wir, wenn wir um 08:00 Uhr – es war noch recht kühl – am Parkplatz starteten wohl eher bei den ersten Seilschaften am Einstieg wären. Weit gefehlt! Am Anseilplatz unterhalb der Einstiegsrampe drängelten sich mittlerweile 8 oder 10 Seilschaften. Wir beschlossen dem ganzen Treiben erst einmal zuzusehen und abzuwaren. Nach rund ½ Stunde war das Gedränge am Einstieg zwar etwas geringer geworden, dafür begann am Standplatz nach der ersten Seillänge das Gedränge neuerlich. Auch in den benachbarten Touren herrschte reges Treiben, das wir mit eher hängenden Köpfen beobachteten. Dass wir in keiner der Routen einsteigen wollten stand aber ganz rasch fest. Ganz unsportlich ließen wir uns von der Seilbahn auf den Gipfel des Kleinen Lagazuoi bringen und marschierten, vorbei an unzähligen relikten aus dem ersten Weltkrieg, dem Tomaselli-Klettersteig zu. Gegen 11:00 Uhr erreichten wir den Einstieg und siehe da – der größte Teil der Ferrata-Kletterer war bereits über die erste schwierige Stelle drüber. Der Steig wurde vor nicht allzulanger Zeit neu instandgesetzte Steig. Der ausschließlich mit einem Seil (ohne künstliche Tritte, Klammern, Leitern) ausgestattete Steig (C und D, in manchen Beschreibungen D – E ist doch deutlich übertrieben) eignet sich hervorragend um einfach am Fels zu klettern. Das Seil wird ausschließlich zur Sicherung, nicht aber zur Fortbewegung verwendet. Die Verwendung der Kletterpatschen erwies sich als äußerst sinnvoll. Am Gipfel der Südl. Fanisspitze (2.980 m) angekommen ist die Tour aber noch lange nicht beendet. Auch der Abstieg führt über rund 150 m ebenfalls über einen versicherten Steig (B und C).
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