Zuckerhütl (3.507 m)

Skitour in den Stubaier Alpen am 13. April 2022
Aufstieg über den Pfffenferner.
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Das Zuckerhütl ist einer jener, einstmals ungemein lockenden und eindrucksvollen Zielen, dass unter der Klimaerwärmung ganz besonders leidet. Aus dem wunderbar, strahlend weißen Gipfel ist ein grauer „Steinhaufen“ geworden. Mit Hilfe der Seilbahnanlagen kann man das Zuckerhütl ohne Hast und Eile auch als Tagestour in Angriff nehmen.
Teilnehmer Hannah, André, Manfred und Peter S.
Ausgangspunkt Bergstation „Jochdohle“.
Höhenunterschied

 Aufstieg: ca. 915 m
Abfahrt ca. 1.800 m

Distanz ca. 15 km
Schwierigkeit II, teilweise Gletscher, Gipfelanstieg verschneites Schrofengelände.

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Peter hat einen kurzen Tourenbericht verfasst.

Am Vortag vereinbarten wir sehr kurzfristig, das an Wochenenden sehr stark besuchte Zuckerhütl in Angriff zu nehmen. Wir wollten mit der ersten Bahn bis zum Eisjoch fahren. Allerdings verzögerte sich dies durch diverse Umstände. Mit etwas Verspätung konnten wir mit der Abfahrt über den Gaiskarferner an den Fuß des Pfaffenferners beginnen.

Über den Pfaffenferner stiegen wir zum Pfaffenjoch und in weiterer Folge über den Sulzenauferner zum Pfaffensattel auf. Von dort ging es dann zum Skidepot am Beginn des Gipfelaufbaus des Zuckerhütls. Da sich weitere Tourengeher im Auf- und Abstieg in der Aufstiegsrinne befanden, nutzten wir die Zeit für eine kleine Stärkung.

Obwohl wir alles für eventuelle Sicherungsmaßnahmen vorbereitet hatten, genügten für den Aufstieg auf den Gipfel Steigeisen und Pickel. Am Gipfel konnten wir bei mäßigem Wind, aber angenehmer Temperatur alleine die Aussicht genießen konnten – am Zuckerhütl auch eine Seltenheit. Nach dem Abstieg, der wiederum problemlos war, fuhren wir entlang der Aufstiegsspur ab.

Über einen kurzen Gegenanstieg gelengten wir zum Schlepplift, mit dem wir wieder zum Eisjoch auffuhren. Von dort ging es entlang der Pisten und über die Route “Wilde Grub’n“ über 1.500 Höhenmeter zurück zum Parkplatz.