Rosslauf (2.248 m)

Tuxer Alpen, Weerberg
Skitour am 28. Jänner 2017

Dieser völlig verrückte Winter mit teilweise ungewöhnlich niedrigen Temperaturen und sehr geringer Schneelage macht es nicht einfach erlebnisreiche Skitourenziele zu finden ohne unbedingt auf „Geröllski“ ausweichen zu müssen. Vielleicht ist ja der Rosslauf, unmittelbarer Nachbarschaft zum berühmten Gilfert, ein geeignetes Ziel?

 


Um 8:45 Uhr starteten wir vom Parkplatz in Innerst, der zu diesem Zeitpunkt bereits sehr gut ausgelastet war. Kurz nach der Brücke über den Nurpensbach führte uns eine Aufstiegsspur in den Wald, vom Forstweg fort. In weiterer Folge kamen wir an der Hochsinn- und der Fiderissalm vorbei, um anschließend durch lichten Wald freies Gelände zu erreichen. Nachdem wir die letzten Bäume hinter uns gelassen hatten, hatten wir den Gipfel bereits vor Augen und konnten diesen bei Sonnenschein und absoluter Windstelle erreichen. Nach einer kurzen, jedoch erholsamen Rast fuhren wir über den nach Osten ausgerichteten Hang, auf dem wir trotz der geringen Schneelage wunderbaren Pulverschnee vorfanden, ab und kamen wieder zum Nurpensbach. Mit der abschließende Fahrt entlang der Rodelbahn zum Parkplatz schlossen wir eine sehr schöne Schitour ab (peso)
Ausgangsort: Weerberg, Gasthaus Innerst ca. 1.283 m
Höhenunterschied:  Aufstieg/Abfahrt: ca 1.000 Hm
Schwierigkeit: Relativ unschwierige Skitour (II, ev. Einzelstellen II+) ohne besonders ausgesetzte Stellen
Teilnehmer: Andrea Sch., Irmi, Manfred, Peter S.
Weitere Infos zur Tour: Hier gibt es eine ausführliche Beschreibung Karte: AV-Karte Blatt 33 „Tuxer Alpen“ mit Skitouren; 1:50.000 Führer: Brandl Sepp – Hirtreiter Gerhard: Rother Skitourenführer Kitzbüheler Alpen, Tuxer und Zillertaler Alpen
Diese Beschreibung ist nicht als Tourenführer zu verstehen. Der Berg & Wassersportverein Tirol bzw. dessen Organe, lehnen jedwede, wie immer geartete Haftung für Schäden die Wiederholern dieser Tour aus der obigen Beschreibung heraus entstehen könnten ab. Die Verantwortung für die Routenauswahl, die Routenfindung im Gelände, die Einschätzung der persönlichen Leistungsfähigkeit und Erfahrung im Umgang mit alpinen Gefahren liegt bei jedem Bergsteiger, Schitourengeher bzw. Kletterer selbst.