Paddeltage an der Soca
Slowenien
12. – 15. August 2016
Teilnehmer: Birgit, Nina B., Thomas, Ossi
Ohne zu übertreiben kann die Soca (ital. Isonzo) zu den, mit Abstand schönsten Flüssen die Europa dem Paddler zu bieten hat, bezeichnet werden. Glasklares Wasser, beeindruckende Klammen und Schluchten und eine wunderbare Flora, umrahmt von den Karstbergen der Julischen Alpen üben eine nahezu berauschende Faszination aus. Dabei sind die leichteren Strecken nicht nur dem ambitionierten Wildwassersportler vorbehalten sondern bieten auch für gemäßigte Wanderfahren den einen oder anderen Abschnitt. Ganz nebenbei bietet die Region eine Vielzahl von Klammen, Wasserfällen, Wander- und Mountainbikerouten.
| 12. August 2016: Straßenbrücke Cezsoca bis Srpenica I (Hausfrauenstrecke) | |
![]() Nachdem wir uns auf dem Campingplatz in Trnovo häuslich eingerichtet hatten wollten wir natürlich sofort das klare, angenehm kühle Wasser der Soca genießen. Nina und Thomas, unsere fortgeschrittenen Einsteiger, sind seit Monaten nicht mehr im Boot gesessen. Unsere Wahl fiel daher auf eine Etappe die technisch sehr einfach, landschaftlich aber ungemein reizvoll ist. Der sommerlich relativ niedrige Wasserstand ließ sehr viele Spielmöglichkeiten zu, es wurde eine gemütliche Fahrt bei hochsommerlicher Temperatur. |
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| Schwierigkeiten: | I – II |
| Weiterführende Links: | Hier gibt‘s eine ausführlichen Beschreibung |
| 13. August 2016: Koritnica | |
![]() Im Normalfall ist der Wasserstand auf der Koritnica um diese Jahreszeit viel zu niedrig um an eine Befahrung überhaupt nur zu denken. Wir staunten daher nicht schlecht als wir feststellten, dass es wohl „gerade noch gehen müsste“. Von der Straße unweit der Festung Kluze (sehenswerte Befestigungsanlage aus dem ersten Weltkrieg) mussten wir die Boote zunächst über einen sehr gut angelegten Steig zu der tief unter uns liegenden Einbootstelle tragen. Der erste paddlerische Höhepunkt war dann die Fahrt durch eine niedrige wunderbare Felsklamm. Danach folgen kleine Schwälle, Stufen und kleine Katarakte die auch bei diesem bescheidenen Wasserstand keine Langeweile aufkommen ließen. Wer an diesen Stellen eine genaue Spur fahren konnte war klar im Vorteil. Ein, wenn auch ganz kleines „finale furioso“ boten die Stufen unmittelbar vor der Mündung in die Soca. Für den gemütlichen Ausklang blieb dann bis zur Ein-/Ausbootstelle Cezoca noch reichlich Zeit. |
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| Schwierigkeiten: | II, einzelne Stellen III |
| Weiterführende Links: | Hier gibt’s eine ausführliche Beschreibung |
| 14. August 2016: Soca 2. Klamm bis Straßenbrücke Cezsoca | |
![]() Thomas und Nina schnürten heute die Wanderschuhe, Birgit und Ossi beschlossen darauf hin die Teilstrecke oberhalb der Koritnica-Mündung zu befahren. Markante Stellen wie „Bunkerschwall“, „Bergsturz“ und 3. Klamm warten auf diese Teilstrecke auf uns. Keinesfalls versäumen sollte man es nach dem Einbooten in die zweite Klamm, flußaufwärts, einzufahren. |
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| Schwierigkeiten: | III |
| Weiterführende Links: | Hier gibt’s eine ausführliche Beschreibung. |
| 15. August 2016 Straßenbrücke Cezsoca bis Srpenica I (Hausfrauenstrecke) | |
| Für Thomas und Nina war es der letzte Paddeltag. Auf ihren Wunsch hin ging es nochmals auf die „Hausfrauenstrecke. Unterbrochen von vielen Übungs- und Spieleinlagen ließen wir uns, ähnlich wie am ersten Tag unserem Ziel entgegentreiben. Flüsse sind nun einmal Wege die von selbst laufen. | |
| Schwierigkeiten: | I – II |
| Weiterführende Links: | Hier gibt‘s eine ausführlichen Beschreibung |



