Urlaubswanderung in Kroatien

Renate und Peter, unsere Kassaprüfer, verbrachten den wohlverdienten Sommerurlaub auf der Halbinsel Pelješac in Süddalmatien (Kroatien). Bereits im Vorfeld wurden sie auf die Bergwanderung auf den Sveti Ilija (961 m) aufmerksam. Diese Bergwanderung wird in diverser Literatur zwischen leicht bis mittelschwer beschrieben. Hier sind ihre Eindrücke von dieser Wanderung.

Nachdem im Urlaubsgepäck neben den obligatorischen Badeutensilien auch alles, für eine sichere Bergtour notwendige (Schuhe, Rucksack, Erste-Hilfe-Paket, Biwaksack, Stöcke, etc.), Platz fand, konnten wir Bergwanderung auch in Angriff genommen werden. Aufgrund der klimatischen Bedingungen und der stabilen Wetterlage haben wir auf warme Kleidung wie Anorak, Mütze, Handschuhe usw. verzichtet. Da in der Unterkunft erst ab 7:00 Uhr das Frühstück serviert wurde, starteten wir erst um 8:00 Uhr bei schwülen 30° C  in Orebić.
Zuerst führte uns der Weg durch einen Pinienwald hinauf zum Franziskanerkloster und anschließend recht steil über freies Gelände mit direkter Sonneneinstrahlung bis auf ca. 500 m. Danach wurde der Weg flacher und wandte sich von der Küste ins Landesinnere. Durch herrliche Mischwälder gelangten wir sanft bis auf eine Höhe von 800 m. Von hier aus verlief der Weg über den flachen Felsaufbau zum Gipfel.
Für den Abstieg wählten wir einen Weg  der direkt nach Orebić zurückführt. Wir dachten zunächst, dass der Abstieg leicht werden würde, wurden allerdings schnell eines Besseren belehrt: Der helle Fels warf die Strahlung der am Zenit stehenden Sonne unbarmherzig zurück, die zusätzlich durch die im Fels gespeicherte Wärme verstärkt wurde. Trotzdem erlebten wir eine schöne Rundwanderung mit beeindruckenden Aus- und Tiefblicken, die nur durch die etwas diffuse Sicht beeinträchtigt wurden. Nach 6:45 Stunden und 1.000 HM kamen wir bei 37° C wieder am Ausgangspunkt an.
Wir erlebten diese Bergwanderung als leicht. Es gab keine einzige ausgesetzte Stelle. Besondere Fähigkeiten, die über die normale Trittsicherheit hinausgehen waren nicht erforderlich. „Anspruchsvoll“ wurde diese Tour nur durch die hohen Temperaturen verbunden mit der extremen Luftfeuchtigkeit.