﻿{"id":4378,"date":"2020-07-18T13:14:45","date_gmt":"2020-07-18T11:14:45","guid":{"rendered":"http:\/\/bergundwasser.at\/?p=4378"},"modified":"2020-10-04T23:51:48","modified_gmt":"2020-10-04T21:51:48","slug":"kanuwanderfahrt-mur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergundwasser.at\/?p=4378","title":{"rendered":"Kanuwanderfahrt Mur"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wanderfahrt im Kanadier 11. &#8211; 14. Juni 2020<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Mur hat leider ein \u00e4hnliches Schicksal erlitten wie zahlreiche andere Fl\u00fcsse auch: Weite Teile wurden der Energiegewinnung (oder wohl doch eher der Gewinnmaximierung) geopfert. Trotzdem ist die Befahrung des Flusses mit Kanus zwischen Murau und Judenburg eine lohnende Sache, wird sie doch auf dieseer 50 km langen Strecke nur einmal durch ein Kraftwerk (in Unzmarkt) in ihrem Lauf behindert. Als Unterkunft w\u00e4hlten wir den park\u00e4hnlichen Campingplatz in Teufenbach.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:36% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/P6121341-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/P6121341-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3926\" srcset=\"https:\/\/www.bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/P6121341-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/P6121341-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/P6121341-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/P6121341-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/P6121341-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fahrstrecken:<\/strong> Murau \u2013 Scheifling (ca. 23 km), Scheifling \u2013 Thalheim (ca. 15 km)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schwierigkeiten:<\/strong> Zamwahsser II \u2013 III<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Teilnehmer:<\/strong> Birgit, Mona, Sabine, Ossi H., Mara unser Vereinshund<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mona und Sabine im knallroten Boot.<br>Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/photos.app.goo.gl\/PnVgWnx8b9So2MN46\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/photos.app.goo.gl\/PnVgWnx8b9So2MN46\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zum Fotoalbum<\/a><br><\/p>\n\n\n<p><!--more Hier kannst du weiterlesen--><\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>11. Juni 2020 \u2013 Anreise und erste \u201eSchritte\u201c.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kanadier, den Booten der Nordamerikanischen Indianer nachempfunden, war f\u00fcr Sabine und Mona neu. Es war also erforderlich erst einmal die Grundtechnik des Kanadierfahrens zu erlernen und auch etwas zu \u00fcben. Ein ruhiger fast seeartiger Abschnitt, gleich unmittelbar unterhalb der Kraftwerksanlage in Murau erschien uns dazu besonders geeignet. Einziges Hindernis: Der ziemlich flotte Kraftwerksabfluss musste zuerst \u00fcberquert werden. Birgit meisterte diese Passage mit unseren Booten, Sabine und Mona und dann nat\u00fcrlich auch noch mit unserem Hund Mara in bestechender Weise. Es dauerte dann auch nicht lange und die beiden Damen beherrschten die wichtigsten Grundschl\u00e4ge (auch Kanadierfahren und die dazugeh\u00f6rigen Steuerschl\u00e4ge wollen ge\u00fcbt sein). Besonders Mona zeigt sich als wahres Naturtalent. Ob die wirklich noch nie in einem derartigen Boot unterwegs gewesen ist?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>12. Juni 2020 \u2013 von Mura nach Scheifling<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Boote hatten wir gestern im Bereich des Kraftwerkes deponiert, sodass dem Start zur ersten Flussetappe nichts mehr im Wege stand. Mit etwas gemischten Gef\u00fchlen und ziemlich erwartungsvoll steuerten wir die erste kleinen Schw\u00e4lle und Wellen an. Mona und Sabine meisterten jede Stelle mit beachtlicher Sicherheit. Die anf\u00e4ngliche Spannung lie\u00df merklich nach, das traumhafte Wetter leistete dazu auch noch einen wesentlichen Beitrag. Irgendwo auf halbem Weg haben wir dann auf einer ufernahen, frisch gem\u00e4hten Wiese eine Mittagspause eingelegt. Im nahen Dorf fanden wir sogar eine Tankstelle die Kaffee angeboten hat. Viel zu schnell erreichten wir dann Lind, einen Ortsteil von Scheifling. Die Boote wurden wieder deponiert, die romantischen <a href=\"http:\/\/www.stlb.at\/bahn\/strecken\/ut\/\">Murtalbahn<\/a> brachte uns ratternd wir zur\u00fcck an den Start.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>13. Juni 2020 &#8211; von Scheifling nach Thalheim<br><\/strong>Nach einer angenehmen Nacht am Campingplatz in Teufenbach \u2013 Sabine und Mona haben sich in einem der dort bereitstehenden Holzh\u00e4uschen eingemietet hie\u00df es erst einmal eine geeignete Ausbootstelle f\u00fcr den heutigen Tag zu suchen. In Tahlheim, unweit von St. Peter ob Judenburg wurden wir dann auch f\u00fcndig und parkten dort eines Unserer Autos f\u00fcr die R\u00fcckfahrt. Die Murs zeigte sich auch heute ganz friedlich und als wunderbarer Paddelfluss. Obschon das Murtal von einer stark befahrenen Stra\u00dfe und einer Bahnlinie (sie f\u00fchrt von Zeltweg nach Friesach in K\u00e4rnten und weiter bis Klagenfurt) und der kaum st\u00f6renden kleinen Murtalbahn die von Unzmarkt bis in den salzburger Lungau f\u00fchrt, war es am Fluss relativ still. Sabine und Mona hielten sich auch heute tapfer und kamen ohne Kenterung ans Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>14. Juni 2020 \u2013 Kulinarik und ein Ausflug in die Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In die Gegend von Murau zu kommen und das k\u00f6stliche Murauer Bier nicht zu verkosten w\u00e4re, ohne Zweifel zumindest eine schwere S\u00fcnde. Um aber in, das Brauhaus angeschlossenen Restaurant auch den richtigen Appetit mitzubringen statteten wir bei einem kleinen Spaziergang zur Ruine Katsch (wie zahlreiche andere Burgen und Ruinen in dieser Gegend auch im Besitz der Familie Schwarzenberg). Sie ist leider in einem erb\u00e4rmlichen Zustand und v\u00f6llig dem Verfall preisgegeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wanderfahrt im Kanadier 11. &#8211; 14. Juni 2020 Die Mur hat leider ein \u00e4hnliches Schicksal erlitten wie zahlreiche andere Fl\u00fcsse auch: Weite Teile wurden der Energiegewinnung (oder wohl doch eher der Gewinnmaximierung) geopfert. 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