﻿{"id":2399,"date":"2017-09-04T10:15:10","date_gmt":"2017-09-04T08:15:10","guid":{"rendered":"http:\/\/bergundwasser.at\/?p=2399"},"modified":"2017-09-04T10:19:05","modified_gmt":"2017-09-04T08:19:05","slug":"similaun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergundwasser.at\/?p=2399","title":{"rendered":"Similaun"},"content":{"rendered":"<p>Hochtour in den \u00d6tztaler Alpen am 20. August 2017<br \/>\n<strong>Teilnehmer:<\/strong> Conny, Didi, Nina B., Daniel und Thomas<\/p>\n<p>Der Similaun z\u00e4hlt nicht nur zu den h\u00f6heren Gipfeln der \u00d6tztaler Alpen sondern ist wohl auch eines der Ganz besonders sch\u00f6nen Ziele in dieser Gebirgsgruppe. Nimmt man dann diese Tour, ausgehend von Vent, als Tagestour in Angriff, so ist das schon eine ungew\u00f6hnliche Leistung. Lassen wir Daniel \u00fcber diese Tour berichten.<!--more weiterlesen--><br \/>\nDie beliebte hochalpine Tour auf den Similaun z\u00e4hlt zu den technisch leichteren Gletschertouren in den \u00d6tztaler Alpen. Am Gipfel, \u00fcber dessen H\u00f6he die Meinungen auseinander gehen (3.599 m laut BEV, 3.606 m laut Alpenverein) kann man eine gigantische Aussicht auf die umliegenden Gletscher geniessen, die besonders in der Grenzregion zu Italien unglaublich beeindruckend ist. Der Gipfel selbst markiert dabei die Grenze zu S\u00fcdtirol.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Similaun-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2405 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Similaun-1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Mit einem Anstieg von \u00fcber 1.900 H\u00f6henmetern (mit Gegenanstiegen) wird die Tour meist in zwei Tagen gemacht. Da an den Wochenenden auf den umliegenden H\u00fctten aber leider keine Pl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung standen, entschlossen wir uns die Tour an einem Tag zu machen. Zur Martin-Busch H\u00fctte f\u00fchrt ein gut ausgebaute Versorgungsweg \u2013 ca. 2 km der Stra\u00dfe sind wegen Steinschlags nur auf eigene Verantwortung befahrbar \u2013 die wir mit den Mountainbikes bew\u00e4ltigen. Um 7:15 Uhr starteten wir in Vent.<\/p>\n<p>Der Weg f\u00fchrt durch das Niedertal entlang des gleichnamigen Baches an mehreren kleinen H\u00fctten vorbei. Das Biken gestaltete sich mit der schweren Gletscherausr\u00fcstung recht schwierig, da man durch den Rucksack eine ziemliche R\u00fcckenlage hat und das Vorderrad \u00f6fters den Bodenkontakt verlor. Zus\u00e4tzlich machten wir auch noch die Bekanntschaft mit einer Herde Schafe die vor allem Streicheleinheiten einforderten.<\/p>\n<p>Nach gut 2 Stunden konnten wir auf der Matrin Busch H\u00fctte endlich den, aus Zeitgr\u00fcnden beim Fr\u00fchst\u00fcck eingesparten, Kaffee nachholen. Nach kurzer R\u00fccksprache mit dem H\u00fcttenwird starteten wir um 09:45 Uhr \u00fcber den Marzellgrat Richtung Gletscher. Der Weg f\u00fchrt erst sehr steil in einigen Kehren hinauf auf den Grat und von dort dann weiter stetig ansteigend Richtung S\u00fcden. Einmal auf dem Grat hat man st\u00e4ndig einen \u00fcberw\u00e4ltigenden Blick auf den Marzellferner der sich linkerhand zwischen Hinterer Schw\u00e4rze und Marzellspitze mit riesigen Eisbr\u00fcchen pr\u00e4sentiert. Nach fast 3 Stunden standen wir dann am \u00f6stlichen Ende des Niederjochferners wo wir uns f\u00fcr den Gletscher r\u00fcsteten. Wie durch ein Labyrint f\u00fchrte unser Anstieg durch viele Spalten in Richtung Gipfelgrat. Seildiziplin war angesagt! Nach weiteren 1 \u00bd Stunden erreichten wir den schneefreien Felsgrat \u00fcber den wir dann um 14:15 Uhr den Gipfel erreichten.<\/p>\n<p>Der Abstieg erfolgte \u00fcber den Niederjochferner zur Similaunh\u00fctte und zur\u00fcck zur Martin Busch H\u00fctte, von der aus wir dann gem\u00fctlich mit den Mountainbikes zur\u00fcck nach Vent fuhren bzw. das Rad wegen des fehlenden Reifenflickzeugs schieben mussten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hochtour in den \u00d6tztaler Alpen am 20. August 2017 Teilnehmer: Conny, Didi, Nina B., Daniel und Thomas Der Similaun z\u00e4hlt nicht nur zu den h\u00f6heren Gipfeln der \u00d6tztaler Alpen sondern ist wohl auch eines der Ganz besonders sch\u00f6nen Ziele in dieser Gebirgsgruppe. 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