﻿{"id":2395,"date":"2017-09-04T10:09:24","date_gmt":"2017-09-04T08:09:24","guid":{"rendered":"http:\/\/bergundwasser.at\/?p=2395"},"modified":"2017-09-04T10:09:58","modified_gmt":"2017-09-04T08:09:58","slug":"loire","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergundwasser.at\/?p=2395","title":{"rendered":"Loire"},"content":{"rendered":"<p>Kanuwanderfahrt von 12. bis 19. August<br \/>\n<strong>Strecke:<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Digoine bis Charit\u00e1-sur-Loire (ca. 144 km)<br \/>\n<strong>Teilnehmer:<\/strong> Anneliese, Birgit, Daniela, Ulla, Gernot, Ossi und nat\u00fcrlich unser Hund Mara<\/p>\n<p>Die Loire ist der gr\u00f6\u00dfte zum Atlantik flie\u00dfende Strom Frankreichs. Schenkt man diversen Beschreibungen Glauben, so ist sie auch einer der am st\u00e4rksten frequentierten Wanderfl\u00fcsse Frankreichs. Auf der von uns befahrenen Strecke begegneten uns jedoch nur sehr vereinzelt Gleichgesinnte. Die Quelle der Loire liegt am Mont Gerbier-de-Jonc im Massif Central. <!--more weiterlesen--><br \/>\n<a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Loire.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2397 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Loire-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die erste Herausforderung die uns die Loire stellte war es, die Fahrzeuge an den Zielort zu bringen und danach wieder zum Start zur\u00fcckzukehren. Die Bahn verkehrte nicht mehr bzw. wurde teilweise als Schienenersatzverkehr gef\u00fchrt also bot Gernot dankenswerter Weise seine \u201eTaxidienste\u201c f\u00fcr die nahezu 160 km lange Autofahrt an. So konnten wir dann am 13. August mit voll bepackten Booten aufbrechen. Die Loire bietet, wie nur ganz wenige andere Fl\u00fcsse im zivilisierten Europa, \u00fcber weite Strecken absolute Wildnis. Teilweise sind die n\u00e4chsten Orte mehrere Kilometer vom Fluss entfernt. Wir paddelten durch eine wahrhaft archaische Landschaft, manchmal von Weidevieh, dem die Loire als Wasserspender diente, bestaunt. Ein Erlebnis ist uns dabei in ganz besonders netter Erinnerung geblieben: In Tarreau, einem winzigen Dorf, eigentlich war es nur eine Ansammlung von wenigen H\u00e4usern, landeten wir an um Wasser nachzuf\u00fcllen. Auf der Suche nach der Wasserstelle kamen wir mit einer netten Dame ins Gespr\u00e4ch und fragten auch gleich ob wir irgendwo in der N\u00e4he Kaffee bekommen w\u00fcrden. Sie erkl\u00e4rte uns den Weg zum n\u00e4chsten Gasthaus, bot uns aber auch gleich an f\u00fcr uns Kaffee zuzubereiten. Wir bedankten uns sehr h\u00f6flich (so gut das unsere bescheidenen Sprachkenntnisse zulie\u00dfen), machten uns auf den Weg, stellten jedoch bald fest, dass uns das doch zu weit war. Also beschlossen wir auf unseren Kaffee zu verzichten und uns bei einigen Rastb\u00e4nken aus den eigenen Vorr\u00e4ten zu st\u00e4rken. Lange dauerte es nicht und die Dame kam wieder auf uns zu und bot uns neuerlich Kaffee an. Diesmal nahmen wir die Einladung gerne an und erhielten vorz\u00fcglichen, frisch zubereiteten Kaffee. Ich erinnere mich nicht auf einer Wanderfahrt auf irgend einem Fluss durch \u00d6sterreich jemals eine derartige Einladung erhalten zu haben. Weniger gut in Erinnerung geblieben ist uns der letzte Tag unserer Fahrt. Wir beschlossen in Forchambolt noch etwas Nachschub f\u00fcr das Abendessen einzukaufen und bei dieser Gelegenheit auf ein Bier zu gehen. Kaum hatten wir unsere Boote verlassen begann es zu regnen. Anfangs nur wenige Tropfen bis dann wahrliche Wasserfluten niederprasselten. Langsam bekamen wir den Eindruck als w\u00fcrde sich das Wetter in n\u00e4chster Zeit kaum bessern, nahmen all unseren Mut zusammen und marschierten wieder zu unseren Booten. Lange paddelten wir im str\u00f6menden Regen, Mara wollte mehr als nur einmal das Boot verlassen \u2013 Regen mag sie in dieser Menge nicht so gerne \u2013 wurde aber von Birgit mit Erfolg daran gehindert. Erst nach gut zwei Stunden lie\u00df der Niederschlag nach um schlie\u00dflich ganz aufzuh\u00f6ren. Abends konnten wir dann in La Charit\u00e9-sur-Loire bei untergehender Sonne unsere Zelte aufstellen. In einem h\u00fcbschen kleinen Lokal klang dann diese Tourenwoche, begleitet von Kl\u00e4ngen franz\u00f6sischer Musik aus.<br \/>\nGeplant war diese Fahrt mit nur zwei \u00dcbernachtungen auf Campingpl\u00e4tzen und vier \u00dcbernachtungen, abseits jeglicher kommerzieller Infrastruktur, auf Biwakpl\u00e4tzen am Flussufer. Schade, dass es nicht gelungen ist diese Planung dann auch in der Realit\u00e4t einzuhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kanuwanderfahrt von 12. bis 19. 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