﻿{"id":2365,"date":"2017-07-21T13:24:52","date_gmt":"2017-07-21T11:24:52","guid":{"rendered":"http:\/\/bergundwasser.at\/?p=2365"},"modified":"2017-07-21T13:24:52","modified_gmt":"2017-07-21T11:24:52","slug":"klettersteige-in-den-dolomiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergundwasser.at\/?p=2365","title":{"rendered":"Klettersteige in den Dolomiten"},"content":{"rendered":"<p>18. bis 19 Juli 2017<br \/>\nDie Gegend um das Gr\u00f6dner Joch ist nicht nur von ganz besonderer landschaftlicher Sch\u00f6nheit sondern bieten auch in Sachen Klettersteig einige herausragende Ziele. Das hat allerdings seinen Preis. Man muss sich die \u201eEisenwege\u201c auch an Wochentagen mit zahlreichen \u201eFerraristi\u201c, die leider nicht selten hoffnungslos \u00fcberfordert sind, teilen. Das f\u00fchrt leider immer wieder zu Staus und manchmal auch zu nicht ganz ungef\u00e4hrlichen Situationen.<!--more weiterlesen--><\/p>\n<p><strong>Ausgangsort:\u00a0<\/strong> Gr\u00f6dner Joch<\/p>\n<p><strong>Teilnehmer:\u00a0<\/strong> Cornelia, Elke, Mario, Ossi<\/p>\n<p><strong>Pisciadu-Klettersteig (18. Juli 2017)<\/strong><br \/>\nDer Pisciadu-Klettersteig ist wohl eine der meistbegangenen Steiganlagen dieser Art in den Dolomiten. Verwunderlich ist dies allerdings nicht. Ein kurzer, unschwieriger Zustieg, eine bestechend sch\u00f6ne Linienf\u00fchrung moderate Schwierigkeiten und eine gastliche H\u00fctte am Ende der Steiganlage sind einfach zu verlockend. Rasch waren die Basics die man auf einem Klettersteig beachten sollte erkl\u00e4rt und ebenso rasch schmolz der Abstand zu einer vor uns gehenden Gruppe. \u201eEingeklemmt\u201c zwischen italienischen und ziemlich abenteuerlich ausger\u00fcsteten englischer Bergsteiger hie\u00df es immer wieder warten, bis schlie\u00dflich \u201egar nichts mehr ging\u201c. Nur mit Hilfe eines kurzen Sicherungsseiles, das Ossi mitf\u00fchrte und vieler guter Worte gelang es, eine Teilnehmerin der italienischen Gruppe zum Weitergehen zu bewegen (den Abstieg h\u00e4tte sie allerdings auch nicht geschafft). Nach gut einer Stunde war jedoch auch diese H\u00fcrde genommen. Aber Abstieg durch das Val Setus (im Winter eine anspruchsvolle Skiabfahrt, im Sommer eine leichte versicherte Steiganlage) gestaltete sich dann \u00e4u\u00dferst kurzweilig. Trotz der vielen Bergsteiger ist der Pisciadu-Steig sehr zu empfehlen. Weniger empfehlenswert ist hingegen die \u00dcbernachtung im Hotel Mira Flora am Sellajoch. Hier gibt\u2019s weitere <a href=\"http:\/\/www.bergsteigen.com\/klettersteig\/trentino-suedtirol\/dolomiten\/pisciadu-klettersteig-sella-gruppe\">Details zum Klettersteig<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfe Cirspitze (19. Juli 2017)<\/strong><br \/>\nGeplant war f\u00fcr heute die Via Cesare Piazetta auf den 3.152 m hohen Piz Boe. Der Steig wird als sehr sch\u00f6n mit einigen Stellen \u201eD\u201c beschrieben und diese D-Stellen waren dann leider so gar nicht nach dem Geschmack unseren, ansonsten ungew\u00f6hnlich leistungsbereiten, Damenbegleitung. So wurde kurzerhand umgeplant. Unsere Wahl fiel auf die Gro\u00dfe Cirspitze mit ihrem teilweise versicherten, ansonsten aber v\u00f6llig unschwierigen Normalweg. Bereut haben wir die Wahl nicht. Der Gipfel bot neben wunderbarer Aussicht auf den benachbarten Langkofel und die im Norden liegenden Geislerspitzen strahlenden Sonnenschein und die Gesellschaft sehr zutraulicher Bergdohlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18. bis 19 Juli 2017 Die Gegend um das Gr\u00f6dner Joch ist nicht nur von ganz besonderer landschaftlicher Sch\u00f6nheit sondern bieten auch in Sachen Klettersteig einige herausragende Ziele. Das hat allerdings seinen Preis. Man muss sich die \u201eEisenwege\u201c auch an Wochentagen mit zahlreichen \u201eFerraristi\u201c, die leider nicht selten hoffnungslos \u00fcberfordert sind, teilen. 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