﻿{"id":2304,"date":"2017-07-03T17:01:59","date_gmt":"2017-07-03T15:01:59","guid":{"rendered":"http:\/\/bergundwasser.at\/?p=2304"},"modified":"2017-07-03T17:04:57","modified_gmt":"2017-07-03T15:04:57","slug":"paddeltage-am-vorderrhein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergundwasser.at\/?p=2304","title":{"rendered":"Paddeltage am Vorderrhein"},"content":{"rendered":"<p>15. \u2013 18. Juni 2017<\/p>\n<p>Der Vorderrhein und seine Zufl\u00fcsse z\u00e4hlten dereinst zu jenen Gegenden die Herbert Rittlinger in seinem ber\u00fchrenden Buch als \u201eDas baldverlorene Paradies\u201c bezeichnet. Gro\u00dfe Teile der Fl\u00fcsse wurden in Rohre gezw\u00e4ngt und dienen heute der Stromgewinnung. Die rund 20 km lange Flimser Schlucht blieb vom Zugriff der Kilowattj\u00e4ger verschont. Sie stellt ein landschaftliches Higlight von au\u00dfergew\u00f6hnlicher Sch\u00f6nheit dar die man als Wildwasserpaddler einmal gemacht haben muss!<!--more weiterlesen--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"160\">Ausgangsort:<\/td>\n<td width=\"444\">Wir w\u00e4hlten als Standort f\u00fcr unsere Paddelfahrten auf Vorder- und Hinterrhein den recht rustikalen und urigen <a href=\"http:\/\/www.campingtrin.ch\/\">Campingplatz von Trin Mulin<\/a>, ca. 17 km westlich von Chur.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Teilnehmer:<\/td>\n<td width=\"444\">Birgit, Ingo, Ossi<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Weitere Infos:<\/td>\n<td width=\"444\">Gute Beschreibungen zu Vorderrhein, Hinterrhein, Albula, Glenner und Landquart (sowie zahlreichen anderen Fl\u00fcssen der Schweiz) finden sich auf <a href=\"http:\/\/www.kajaktour.de\/\">www.kajaktour.de<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.4-paddlers.com\/\">www.4-paddlers.com<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vorderrhein: Tavanasa \u2013 Rueun.<\/strong><\/p>\n<ol start=\"15\">\n<li>Juni 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"151\">\u00a0<a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Zeltplaz-Vorderrhein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2305 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Zeltplaz-Vorderrhein-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"453\">Nachdem wir uns am Campingplatz h\u00e4uslich eingerichtet hatten starteten wir am Nachmittag noch zu einer ersten kurzen Paddeltour. Ziel war die leichte, Etappe zwischen Tavanasa und Rueun (ca 5 km, WW II). Beschauliches, \u00e4u\u00dferst geruhsames Paddeln war angesagt, einige kleine Schw\u00e4lle und harmlose Kehrw\u00e4sser luden zum Spielen ein. Nach einer Eisenbahnbr\u00fccke l\u00e4sst eine kurze, harmlose Gef\u00e4llstufe und eine Walze die ehemalige paddlerische Sch\u00f6nheit, heute leider nur noch erahnen. Die Wassermenge ist von der Abgabe durch ein Kraftwerk abh\u00e4ngig. Die Fahrt endet an der \u00e4u\u00dferst eindrucksvollen Holzbr\u00fccke von Rueun.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hinterrhein: Rothenbrunnen \u2013 M\u00fcndung in den Vorderrhein.<\/strong><\/p>\n<ol start=\"16\">\n<li>Juni 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"151\">&nbsp;<\/p>\n<p>Leider gibt es keine Bilder \u2013 Ossi hat die Kamera versenkt!<\/td>\n<td width=\"453\">F\u00fcr den Oberlauf war die Wassermenge deutlich zu gering. So entschlossen wir uns f\u00fcr die leichtere Strecke vor dem Zusammenfluss mit dem Vorderrhein. Da wir den wenig interessanten, regulierten und ziemlich gerade verlaufenden ersten Abschnitt vermeiden wollten hie\u00df es zun\u00e4chst eine geeignete Einbootstelle zu finden. Wenige km nachdem wir unsere Boote zu Wasser gelassen hatte kamen wir zu einer beachtlichen Gef\u00e4llbremse (WW IV). Ossi hat dort einen, wohl ausgerechnet auf ihn lauernden Stein im Wasser \u00fcbersehen und sein Boot versenkt. Leider fiel diesem Tauchgang auch die kleine handliche Kamera zum Opfer. Der Rest der Strecke ist zwar landschaftlich sehr sch\u00f6n, erreicht aber nicht mehr als WW II. Wer sich in dieser Gegend befindet sollte keinesfalls den Besuch der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Viamala\">Via Mala<\/a>, einer \u00e4u\u00dferst eindrucksvollen Schlucht, vers\u00e4umen. Sie war die Grundlage des gleichnamigen Heimatromanes von John Knittel der mit Gert Fr\u00f6be in der Hauptrolle auch verfilmt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vorderrhein Flimser Schlucht: Illanz &#8211; Versam<\/strong><\/p>\n<ol start=\"16\">\n<li>Juni 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"151\">\u00a0<a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Ingo-und-das-schwarze-Loch.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2306 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Ingo-und-das-schwarze-Loch-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"453\">Da wir am 17. Juni ja auch die Heimfahrt antreten mussten haben wir uns entschlossen die Flimser Schlucht auf zwei Etappen zu befahren. Gleich nach der Einbootstelle geht es munter los. Der zu Beginn noch recht ruhige Fluss wird nach passieren eines Kieswerkes etwas munterer. Verblockte Abschnitte mit Wellen, Walzen und vereinzelten Pressw\u00e4ssern wechseln laufend mit kurzen ruhigeren Abschnitten. Zum Bestaunen der grandiosen Landschaft \u2013 wir bewegen uns in einer blendend wei\u00dfen Konglomeratschlucht, entstanden durch einen Felssturz vor rund 10.000 Jahren &#8211; bleibt also ausreichend Zeit und Gelegenheit. H\u00f6hepunkt ist die Strecke um das \u201eSchwarze Loch\u201c. Hier ist eine abfallende, ca 200 m lange herrlich verblockte Schwallstrecke (WW III, bei h\u00f6heren Wasserst\u00e4nden IV) zu meistern. Ausgebotet haben wir nach rund 10 km Paddelstrecke direkt beim Bahnhof in Versam.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vorderrhein Flimser Schlucht: Versam &#8211; Reichenau<\/strong><\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li>Juni 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"151\">\u00a0<a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Ossi-in-der-Welle.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2307 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Ossi-in-der-Welle-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"453\">Der zweite Abschnitt der Flimser Schlucht ist zwar paddeltechnisch merklich leichter als die Strecke von Illanz nach Versam, bietet aber landschaftlich immer noch jede Menge H\u00f6hepunkte. In vielen Kurven sucht sich der Fluss sein Bett und bildet zahlreiche Schwallstrecken. Hohe Wellen bieten jede Menge Paddelvergn\u00fcgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15. \u2013 18. Juni 2017 Der Vorderrhein und seine Zufl\u00fcsse z\u00e4hlten dereinst zu jenen Gegenden die Herbert Rittlinger in seinem ber\u00fchrenden Buch als \u201eDas baldverlorene Paradies\u201c bezeichnet. Gro\u00dfe Teile der Fl\u00fcsse wurden in Rohre gezw\u00e4ngt und dienen heute der Stromgewinnung. Die rund 20 km lange Flimser Schlucht blieb vom Zugriff der Kilowattj\u00e4ger verschont. 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