﻿{"id":2180,"date":"2017-04-06T10:59:46","date_gmt":"2017-04-06T08:59:46","guid":{"rendered":"http:\/\/bergundwasser.at\/?p=2180"},"modified":"2017-06-25T16:24:47","modified_gmt":"2017-06-25T14:24:47","slug":"skihochtourenkurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergundwasser.at\/?p=2180","title":{"rendered":"Skihochtourenkurs"},"content":{"rendered":"<p>Vernagth\u00fctte, \u00d6tztaler Alpen<br \/>\nvom 30. M\u00e4rz bis 2. April 2017<\/p>\n<p>Mit erschreckend wenig Schnee empfing uns Rofen. Auf einer H\u00f6he von 2.014 m die stellet das Anwesen oberhalb von Vent, die h\u00f6chste ganzj\u00e4hrig bewohnte Siedlung \u00d6sterreichs dar. Beim Aufstieg zur Vernagt H\u00fctte, unserem St\u00fctzpunkt, hie\u00df es zun\u00e4chst einmal rund 1 \u00bd Stunden Ski tragen. Auch im Bereich der H\u00fctte und dar\u00fcber lag eher unterdurchschnittlich wenig Schnee.<br \/>\nTeilnehmer: Irmi, Nina B., Steffi, Peter, Thomas.<br \/>\nKursleitung: Ossi <!--more weiterlesen--><\/p>\n<p><strong>H\u00fcttennstieg, erste \u00dcbungen<br \/>\n<\/strong>M\u00e4rz 2017<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"160\">\n<p><figure id=\"attachment_2181\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2181\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 150px\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Huettenanstieg.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2181 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Huettenanstieg-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Huettenanstieg-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Huettenanstieg-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Huettenanstieg-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Huettenanstieg.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2181\" class=\"wp-caption-text\">Aus dem Jahr 2015 &#8211; von diesen Schneemengen konnten wir 2017 nicht einmal tr\u00e4umen.<\/figcaption><\/figure><\/td>\n<td width=\"444\">Nach einer guten halben Stunde konnten wir die, doch beachtlich schweren Rucks\u00e4cke, der Materialseilbahn zur H\u00fctte anvertrauen. Mit leichtgewichtiger Ausr\u00fcstung setzten wir unseren Anstieg zur H\u00fctte, zun\u00e4chst mit geschulterten Ski fort. Erst auf ca. 2.500 m konnten wir die Ski anziehen. Eine wirklich geschlossene Schneedecke bot sich uns jedoch erst bei der \u201eSeufzerbr\u00fccke\u201c \u00fcber den Vernagtbach, unmittelbar vor dem H\u00fcttenhang. Nach einer kurzen Pause auf der H\u00fctte ging es dann auch gleich in das Gel\u00e4nde. Der Bau von Standpl\u00e4tzen und Verankerungen im Firn wurde erlernt und ge\u00fcbt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fluchtkogel ( 3.500 m), \u00dcbung Spaltenbergung<\/strong><\/p>\n<ol start=\"31\">\n<li>M\u00e4rz 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"160\">\n<p><figure id=\"attachment_2182\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2182\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 150px\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Am-Rand-des-Guslarferners.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-2182\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Am-Rand-des-Guslarferners-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2182\" class=\"wp-caption-text\">Am Rand des Guslarferners<\/figcaption><\/figure><\/td>\n<td width=\"444\">\u00dcber die bereits zum Trampelpfad ausgetretene Anstiegsspur erreichten wir den Beginn des Guslarferners. Nicht nur das verantwortungsbewusste Verhalten auf einem Gletscher sondern auch die recht d\u00fcnne Schneedecke und die damit verbundene geringe Tragf\u00e4higkeit der Schneebr\u00fccken \u00fcber verdeckte Geltscherspalten lie\u00dfen uns die Verwendung des Seiles bis zum Obern Guslarjoch und weiter zu unserem \u00dcbungsplatz geraten erscheinen. Am obersten Kesselwandferner ging es dann richtig zur Sache. Jede Teilnehmerin \/ jeder Teilnehmer wagte den Sprung in die Gletscherspalte (eigentlich war es keine echte Gletscherspalte sondern einer f\u00fcr riesiger Windkolk) und wurde anschlie\u00dfend geborgen. Das strahlende Wetter und die fr\u00fchlingshaften Temperaturen lie\u00dfen die Zeit wie im Flug vergehen. Anschlie\u00dfend statteten wir dem majest\u00e4tischen Gipfel des Fluchtkogels noch einen Besuch ab. Bei denkbar bestem Firn nahmen wir dann die Abfahrt, entlang der Aufstiegsspur in Angriff.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hochvernagtspitze (3.530 m), Anwendung der Steigeisen, Seiltechnik<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>April 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"160\">\n<p><figure id=\"attachment_2183\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2183\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 150px\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Unterhalb-des-Gletscheraufschwunges.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-2183\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Unterhalb-des-Gletscheraufschwunges-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2183\" class=\"wp-caption-text\">Unterhalb des Gro\u00dfen Vernagtverners<\/figcaption><\/figure><\/td>\n<td width=\"444\">Leichter, jedoch ziemlich k\u00fchler S\u00fcdwind war w\u00e4hrend der Nacht aufgekommen. Nach einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck starteten wir zu unserer heutigen Tour. Zun\u00e4chst reihten wir uns in die, an eine alpine V\u00f6lkerwanderung erinnernden Scharen der Wildspitz-Aspiranten ein. Sobald das Ende der Gletschermor\u00e4ne erreicht war setzten wir, fast alleine unseren Weg in Richtung Hochvernagtspitze fort. Vorbei an einem riesigen Felsen mit Wetterstation erreichten wir den Gletscheraufschwung und ohne gr\u00f6\u00dfere M\u00fchen den obern, ziemlich flachen Teil des Gro\u00dfen Vernagtferners. Beim Skidepot legte der Wind an Heftigkeit etwas zu sodass die letzten Meter auf den Gipfel ziemlich kalt und unangenehm waren. Rasch verschwanden die Felle im Rucksack und wir machten uns an die Abfahrt zur H\u00fctte, die wir dann gegen Mittag erreichten. In den steilen, ziemlich festen und damit sehr gut begehbaren H\u00e4ngen oberhalb der H\u00fctte wurde am Nachmittag das Gehen mit Steigeisen und ge\u00fcbt. Zum Abschluss gab es weitere seiltechnische \u00dcbungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Mittlere (3.128 m) und Hintere Guslarspitze (3.147 m)<\/strong><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>April 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"160\">\n<p><figure id=\"attachment_2185\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2185\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 150px\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Mittlere-Guslarspitze.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2185 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Mittlere-Guslarspitze-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2185\" class=\"wp-caption-text\">Mittlere Guslarspitze<\/figcaption><\/figure><\/td>\n<td width=\"444\">Alles was an Ausr\u00fcstung und Material f\u00fcr die heutige Tour nicht erforderlich war vertrauten wir, wie bereits beim Aufstieg, der Materialseilbahn ins Tal an. Mit leichten Rucks\u00e4cken machten wir uns auf den Weg zu den Guslarspitzen. Der Anstieg verlief weitgehend im Schatten \u00a0und so waren wir recht froh als wir die Scharte zwischen Mittlerer- und Hinterer Guslarspitze und damit die Sonne erreichten. Eine etwas l\u00e4ngere Pause legten wir dann am Gipfel der Hinteren Guslarspitze ein. Der erste Teil der Abfahrt war zwar ziemlich hart aber doch sehr griffig. Nach rund 250 H\u00f6henmetern gab\u2018s dann sogar recht guten Pulverschnee. Der letzte Teil bis in den Talgrund des Vernagtbaches war dann ein teilweise \u00fcbles Rattern \u00fcber knochenharten Harsch. Bereits auf ca. 2.500 m wurden die Ski auf dem Rucksack verstaut und es ging der Talstation der Materialseilbahn und den Rofenh\u00f6fen entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vernagth\u00fctte, \u00d6tztaler Alpen vom 30. M\u00e4rz bis 2. April 2017 Mit erschreckend wenig Schnee empfing uns Rofen. 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