﻿{"id":2150,"date":"2017-03-26T14:47:09","date_gmt":"2017-03-26T12:47:09","guid":{"rendered":"http:\/\/bergundwasser.at\/?p=2150"},"modified":"2017-04-05T20:07:55","modified_gmt":"2017-04-05T18:07:55","slug":"seealpen-val-maira","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergundwasser.at\/?p=2150","title":{"rendered":"Seealpen &#8211; Val Maira"},"content":{"rendered":"<p>Skitourenwoche vom 18. bis 24 M\u00e4rz 2017<\/p>\n<p>Die Seealpen (Alpes Maritimes, Alpi Marittime) stellen die s\u00fctdlichsten Ausl\u00e4ufer der Alpen dar. Im Norden werden sie von den Cottischen Alpen, im Westen von den Provenzalischen Voralpen und im Osten durch den Colle die Tenda (Col de Tende) und den Ligurischen Alpen begrenzt. Im S\u00fcden erreichen sie die K\u00fcste des Mittelmeeres. Als Geheimtipp sind die Skitouren in den Seealpen leider nicht mehr zu bezeichnen. Kein Gipfel auf dem man nicht von Alpinisten umgeben ist. Leider werden auch die teilweise sehr engen Stra\u00dfen zu den Ausgangspunkten von unseren so sehr geliebten n\u00f6rdlichen Nachbarn r\u00fccksichtslos verparkt, sodass die Zufahrt zu den versteckt liegenden Siedlungen mit gr\u00f6\u00dferen Fahrzeugen oft nur sehr schwer m\u00f6glich ist.<!--more weiterlesen--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"160\">Ausgangsort:<\/td>\n<td width=\"444\">Wir haben uns f\u00fcr Acceglio entschieden. Das hervorragende Hotel Londra (<a href=\"http:\/\/www.hotel-londra.eu\/?lang=de\">http:\/\/www.hotel-londra.eu<\/a>), bietet neben gem\u00fctlichen Zimmern eine ausgezeichnete K\u00fcche und zur Erholung eine kleine, sehr einfache Saune. Sehr freundliches Personal hat uns mit ausgezeichnetem Abendessen und f\u00fcr ital. Verh\u00e4ltnisse ungew\u00f6hnlich reichhaltigem Fr\u00fchst\u00fcck, verw\u00f6hnt..<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Teilnehmer:<\/td>\n<td width=\"444\">Birgit, Daniela, Christoph, Manfred, Peter, Ossi und nat\u00fcrlich Hund Mara.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Weitere Infos:<\/td>\n<td width=\"444\">Karte: Esquiat en Val Maira von Bruno Rosano (1:20.000) F\u00fchrer: Charamaio mai en Val Mairo von Bruno Rosano<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Monte Saubeyran ( 2.697 m)<\/strong><\/p>\n<ol start=\"19\">\n<li>M\u00e4rz 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"160\">\u00a0<a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Soubyerant.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2151 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Soubyerant-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"444\">Der Monte Saubeyran l\u00e4sst sich in wunderbarer Weise zu einer herrlichen Rundtour (Giro die Laghi) ausbauen und bietet sich f\u00fcr uns als erste Orientierungsrunde an. Ein abwechslungsreicher Aufstieg, Anfangs durch Wald, sp\u00e4ter \u00fcber steile freie H\u00e4nge f\u00fchrte zun\u00e4chst zum Bivacco Bonelli. Nach einer kurzen Rast verlief die Route \u00fcber kuppiertes Gel\u00e4nde zum Passo della Cavalle (2.539 m). Nordwestlich des Passes liegt der Gipfel des Monte Saubeyran zum Greifen nahe. Die Abfahrt f\u00fchrte \u00fcber den Passo della Fea und zur\u00fcck zur Aufstiegsspur im Bereich des Lago Visaisa. Obgleich der Schnee in tieferen Lagen tief und sulzig war die Abfahrt bis zum Parkplatz m\u00f6glich.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Ausgangsort:<\/td>\n<td width=\"444\">Stausee bei Saretto<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">H\u00f6henunterschied:<\/td>\n<td width=\"444\">Aufstieg\/Abfahrt ca. ca 1.200 Hm<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Schwierigkeit:<\/td>\n<td width=\"444\">III<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Punta Eco (Vorgipfel, ca. 2.600 m)<\/strong><\/p>\n<ol start=\"20\">\n<li>M\u00e4rz 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"160\">\u00a0<a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/P.-Erco.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2152 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/P.-Erco-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"444\">Vorbei am Rif. Viviere, (diese H\u00fctte w\u00fcrde sich als Quartier f\u00fcr eine interessante Skitourenwoche anbieten) f\u00fchrte unsere Route, zun\u00e4chst durch Wald, zur v\u00f6llig frei gelegenen Alm Prato Ciorliero. Wir \u00fcberquerten den flachen Almboden und setzten unseren Aufstieg in s\u00fcdwestlicher Richtung zum Passo della Gardetta (2.440 m) fort. Unser eigentliches Ziel, der Aufstieg zum Colletto Emanuele von S\u00fcden und die Abfahrt nach Norden mussten wir, wegen der bereits v\u00f6llig durchweichten Schneedecke und dem \u00e4u\u00dferst steilen Anstieg zum Colletto aufgeben. Ein Ersatzziel war rasch gefunden: Die Punta Eco. Um die tollen Firnverh\u00e4ltnisse f\u00fcr die Abfahrt nicht zu vers\u00e4umen entschlossen wir uns die Tour beim Skidepot zu beenden und die Abfahrt in Angriff zu nehmen. Wir haben den Entschluss nicht bereut! Wunderbarer, s\u00fcdlicher Fr\u00fchlingsfirn lie\u00df, zumindest w\u00e4hrend der ersten H\u00e4lfte der Abfahrt, jeden Schwung zu einem Hochgenuss werden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Ausgangsort:<\/td>\n<td width=\"444\">Fahrweg zwischen Pratotorondo und Viviere<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">H\u00f6henunterschied:<\/td>\n<td width=\"444\">Aufstieg\/Abfahrt ca. ca 1.000 Hm<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Schwierigkeit:<\/td>\n<td width=\"444\">II<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bric Cassin (2.637 m)<\/strong><\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li>M\u00e4rz 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"160\">\u00a0<a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/B-Cassin.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2153 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/B-Cassin-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"444\">Der Bric Cassin, als Nachbar unserer gestrigen Tour bietet als besonderen Skileckerbissen einen ca, 35 \u2013 40 \u00b0 geneigten Hang von rund 300 H\u00f6henmetern. Wir stiegen daher neuerlich den ersten Teil des bereits bekannten Anstieges in Richtung Passo della Gardetta auf, hielten uns im oberen Teil des Anstieges jedoch deutlich n\u00f6rdlicher. \u00dcber einen unschwierigen, sehr weitl\u00e4ufigen Hang erreichten wir den s\u00fcd\u00f6stlichen Vorgpifel des Bric Cassin. Heute hatten wir ausreichend Zeit und konnten auf den idealen Zeitpunkt f\u00fcr die Abfahrt warten. Vor uns lag einer jener H\u00e4nge bei denen man ohne Unterbrechung Schwung an Schwung reiht bis die Oberschenkel zu einer kurzen Verschnaufpause zwingen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Ausgangsort:<\/td>\n<td width=\"444\">Fahrweg zwischen Pratotorondo und Viviere<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">H\u00f6henunterschied:<\/td>\n<td width=\"444\">Aufstieg\/Abfahrt ca. ca 900 Hm<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Schwierigkeit:<\/td>\n<td width=\"444\">III &#8211; IV<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Monte Ciaslar\u00e1s (3.002 m)<\/strong><\/p>\n<ol start=\"22\">\n<li>M\u00e4rz 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"160\">\u00a0<a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Ciasleras.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2154 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Ciasleras-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"444\">Diese Tour f\u00fchrte uns in den Talschluss des Val Maira. \u00dcber einen ziemlich schlechter Fahrweg erreichen wir die Schneegrenze, die Zahl der bereits geparkten Autos verriet, dass es sich bei unserem heutigen Ziel eher um eine Modetour handelt. Zun\u00e4chst ging es in angenehmer Steigung durch das Valle dell\u2018 Infernetto bis auf ca. 2.500 m. Dort teilte sich das Tal, wir folgten dem Valle dell\u2018 Infernetto Occ. und erreichten \u00fcber einen sehr steilen Aufschwung den C. Ciaslar\u00e1s. Den allerletzte Aufschwung zum Gipfel bew\u00e4ltigten wir ohne Skier. Auch heute konnten wir in der strahlenden Sonne den richtigen Zeitpunkt f\u00fcr di Abfahrt abwarten und den wahrlich berauschenden Rundblick genie\u00dfen. Wie in den Tagen vorher war die Abfahrt im butterweichenFirn ein Hochgenuss.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Ausgangsort:<\/td>\n<td width=\"444\">Grange Ciarviera (ca. 1.900 m)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">H\u00f6henunterschied:<\/td>\n<td width=\"444\">Aufstieg\/Abfahrt ca. ca 1.100 Hm<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"160\">Schwierigkeit:<\/td>\n<td width=\"444\">II, Gipfelhang III<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>La Repiatetta (2.646 m)<\/strong><\/p>\n<ol start=\"23\">\n<li>M\u00e4rz 2017<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"160\">\u00a0<a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Repetita.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2155 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Repetita-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"444\">W\u00e4hrend der Nacht hat sich das Wetter schlagartig ge\u00e4ndert: Neuschnee in h\u00f6heren Lagen und Regen lie\u00dfen die Chancen auf eine weitere tolle Skitour stark sinken. Wir entschlossen uns nochmals zu einer Tour, ausgehend von Viviere. Im Nebel stiegen wir hinauf zur Alm Alm Prato Ciorliero. Diesmal f\u00fchrte der weitere Weg durch lichten L\u00e4rchenwald ins Vallone Costa Denti. Auf H\u00f6he der Caserne dell\u2018 Escalon mussten wir jedoch einsehen, dass die Fortsetzung der Tour v\u00f6llig sinnlos und auch nicht ungef\u00e4hrlich w\u00e4re. Starker Nebel und einsetzender Schneefall machte jede Orientierung weitgehend unm\u00f6glich und zwangen uns zur Umkehr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leider verschlechterte sich das Wetter weiter, sodass wir am 24. M\u00e4rz \u2013 einen Tag fr\u00fcher als geplant \u2013 die Heimreise antraten. Eine wunderbare Tourenwoche ist damit zu Ende gegangen. Vielleicht bietet sich eine M\u00f6glichkeit eines Tages weitere Gipfel und Touren in dieser Gegend kennen zu lernen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Skitourenwoche vom 18. bis 24 M\u00e4rz 2017 Die Seealpen (Alpes Maritimes, Alpi Marittime) stellen die s\u00fctdlichsten Ausl\u00e4ufer der Alpen dar. Im Norden werden sie von den Cottischen Alpen, im Westen von den Provenzalischen Voralpen und im Osten durch den Colle die Tenda (Col de Tende) und den Ligurischen Alpen begrenzt. 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