﻿{"id":1854,"date":"2016-07-14T19:42:02","date_gmt":"2016-07-14T17:42:02","guid":{"rendered":"http:\/\/bergundwasser.at\/?p=1854"},"modified":"2016-07-28T16:19:46","modified_gmt":"2016-07-28T14:19:46","slug":"hochtouren-in-der-noerdl-glocknergruppe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergundwasser.at\/?p=1854","title":{"rendered":"Hochtouren in der n\u00f6rdl. Glocknergruppe"},"content":{"rendered":"<p>9. \u2013 11. Juli 20164. Juli 2016<br \/>\nTeilnehmer: Nina B., Peter, Thomas, Ossi<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie der alles beherrschende Gro\u00dfglockner leiden die Gipfel zwischen Heinrich Schweiger Haus und Oberwalderh\u00fctte auch nicht gerade unter Einsamkeit. Trotzdem h\u00e4lt sich das Gedr\u00e4nge aber in \u00fcberschaubaren Grenzen. Durch den dramatischen Geltscherr\u00fcckgang haben die Touren allerdings sehr an Attraktivit\u00e4t verloren.<!--more weiterlesen--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"604\">9. Juli 2016 \u2013 Anstieg zum Heinrich Schweiger Haus.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"604\">\n<figure id=\"attachment_1855\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1855\" class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 150px\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC09436.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1855\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC09436-150x150.jpg\" alt=\"Abendstimmung vor der H\u00fctte (Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken)\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1855\" class=\"wp-caption-text\">Abendstimmung vor der H\u00fctte (Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Unangenehmer Regen empfing uns als wir beim Kesselfall Alpenhaus den Bus bestieg der uns, in Verbindung mit dem Schr\u00e4gaufzug, hinauf zum Mooserboden brachte. Allm\u00e4hlich lichtete sich die Wolkendecke etwas und wir konnten uns, ohne Regenschutz, auf den Weg zur H\u00fctte machen. Steil zieht sich der Weg hinauf zu der bereits vom Start weg sichtbaren, restlos ausgebuchten H\u00fctte. Ohne Reservierung bliebe hier nur der Platz in der Besenkammer und die ist in dieser H\u00fctte winzig klein! Gegen Abend zeigte sich sogar noch die Sonne.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"151\">Schwierigkeit:<\/td>\n<td width=\"453\">Wanderung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"151\">H\u00f6henunterschied:<\/td>\n<td width=\"453\">Ca. 760 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"151\">Weiterf\u00fchrende Links:<\/td>\n<td width=\"453\"><a href=\"https:\/\/www.davplus.de\/heinrich-schwaiger-haus\">Heinrich-Schwaiger-Haus<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"604\">9. Juli 2016 \u2013 Gro\u00dfes Wiesbachhorn (3.564 m)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"604\">\n<figure id=\"attachment_1856\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1856\" class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 150px\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC00323.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1856\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC00323-150x150.jpg\" alt=\"\u00dcber den Kaindlgrat zum Gipfel (Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken)\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1856\" class=\"wp-caption-text\">\u00dcber den Kaindlgrat zum Gipfel (Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dieser gro\u00dfartige Gipfel mit seiner ehemals gewaltigen Nordwestwand (eine der ganz gro\u00dfen klassischen Eisanstiege in der Glocknergruppe) ist der dritth\u00f6chste Gipfel in der Glocknergruppe. Wir hatten heuer das seltene Gl\u00fcck, dass diese Gegend einen ungew\u00f6hnlich schneereichen Winter erlebte. So konnten wir den Anstieg \u00fcber den Kaindlgrat nahezu so wie vor 35 Jahren, als wunderbaren Firngrat, erleben. Bereits wenigen Meter nach der H\u00fctte erreichten wir den versicherten Abschnitt der auf den unteren Fochezkopf leitet. Rasch war dieser Teil \u00fcberwunden und wir erreichten den herrlichen Finrgrat der hinauf zum Oberen Fochezkokpf leitet. Dort, wo sich dieser Grat mit dem Kaindlkees vereinigt haben wir den Grat in einem leichten Rechtsbogen verlassen. \u00dcber den Gletscher, sp\u00e4ter \u00fcber ein Schuttfeld erreichten wir den Gipfelgrat und in wenigen Schritten den Gipfel. F\u00fcr Nina und Thomas war es nicht nur die erste Hochtour dieser Art sondern auch der h\u00f6chste Gipfel den sie bisher erreichten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"604\">\n<figure id=\"attachment_1857\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1857\" class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 150px\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC00334.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1857\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC00334-150x150.jpg\" alt=\"Blick zur\u00fcck - Abstieg \u00fcbe &quot;Die Bratschen&quot; (Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken)\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1857\" class=\"wp-caption-text\">Blick zur\u00fcck &#8211; Abstieg \u00fcber &#8222;Die Bratschen&#8220; (Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Abstieg: Zun\u00e4chst ging es, entlang der Aufstiegsroure zur\u00fcck zum Kaindlkees und \u00fcber die Wielingerscharte zum Abstieg \u00fcber \u201eDie Bratschen\u201c in Richtung Schwarzenbergh\u00fctte. Es folgte ein kurzer Felsbuckel der mit Hilfe einiger Versicherungen ohne Schwierigkeiten zu \u00fcberwinden war. Der weitere, gut markierte Weg wurde immer wieder von tr\u00fcgerischen Schnee- und Eisfeldern unterbrochen. Mittlerweile verfinsterte sich der Himmel, Gewittert\u00fcrme bauten sich rund um uns auf und mahnten zur Eile. Nun galt es aber erst noch eine vom Gletscher glatt polierten, teilweise nasse glatte Felspassage zu \u00fcberwinden. Seill\u00e4nge um Seill\u00e4nge musste da hinunter gesichert werden \u2013 die Folgen eines Ausrutschers wollte sich keiner von uns vorstellen. Als letztes Hindernis galt es nun noch einen steilen Firnhang abzusteigen. Zum Gl\u00fcck hatte sich das drohende Gewitter wieder verzogen und wir erreichten wohlbehalten die winzig kleine aber urgem\u00fctliche Schwarzenbergh\u00fctte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"151\">Schwierigkeit:<\/td>\n<td width=\"453\">Grunds\u00e4tzlich wenig schwierige (PD) Hochtour.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"151\">H\u00f6henunterschied:<\/td>\n<td width=\"453\">\u00e1\u00a0 ca. 800 m;\u00a0\u00a0 \u00e2 ca. 1.300 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"151\">Weiterf\u00fchrende Links:<\/td>\n<td width=\"453\"><a href=\"http:\/\/www.bergsteigen.com\/hochtour\/salzburg\/glockner-gruppe\/grosses-wiesbachhorn-kaindlgrat\">Grosses Wiesbachhorn<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"604\">10. Juli 2016 \u2013 Abstieg nach Ferleiten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"604\">\n<figure id=\"attachment_1858\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1858\" class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 150px\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC00337.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1858\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC00337-150x150.jpg\" alt=\"Nina am Weg in's Tal (Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken)\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1858\" class=\"wp-caption-text\">Nina am Weg in&#8217;s Tal (Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken)<\/figcaption><\/figure>\n<p>F\u00fcr heute stand die Besteigung der Hohen Dock und der Abstieg zur Oberwalderh\u00fctte auf dem Programm. Leider verhie\u00df der Wetterbericht wieder einmal nichts Gutes. Zwar w\u00e4re der heutige Tag noch gut m\u00f6glich gewesen. Am 11. h\u00e4tten wir jedoch kaum Chancen gehabt von der Oberwalderh\u00fctte \u00fcber die Hohe Riffel und das Karlingerkees zur\u00fcck zum Ausgangspunkt zu kommen. So entschlossen wir uns nach Ferleiten abzusteigen. Dass diese Entscheidung nicht ganz falsch war zeigte dann das Wetter ab Dienstag!<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9. \u2013 11. Juli 20164. Juli 2016 Teilnehmer: Nina B., Peter, Thomas, Ossi \u00c4hnlich wie der alles beherrschende Gro\u00dfglockner leiden die Gipfel zwischen Heinrich Schweiger Haus und Oberwalderh\u00fctte auch nicht gerade unter Einsamkeit. Trotzdem h\u00e4lt sich das Gedr\u00e4nge aber in \u00fcberschaubaren Grenzen. 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