﻿{"id":1738,"date":"2016-04-02T18:57:27","date_gmt":"2016-04-02T16:57:27","guid":{"rendered":"http:\/\/bergundwasser.at\/?p=1738"},"modified":"2016-04-02T18:57:27","modified_gmt":"2016-04-02T16:57:27","slug":"skihochtourenkurs-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergundwasser.at\/?p=1738","title":{"rendered":"Skihochtourenkurs 2016"},"content":{"rendered":"<p>18. \u2013 20. M\u00e4rz 2016<br \/>\nVernagth\u00fctte, \u00d6tztaler Alpen<\/p>\n<p>Skihochtouren sind die K\u00f6nigsdisziplin bergsteigerischer T\u00e4tigkeit. Sie erfordern umfassend ausgebildete und sehr erfahrene Alpinisten. Im Zuge dieses, zugegeben sehr kurzen Kurses, versuchen wir all jene F\u00e4higkeiten und Kenntnisse kennen zu lernen, die es braucht um im winterlichen Hochgebirge sicher unterwegs zu sein. Zudem zeigte offensichtglich Petrus eine riesige Portion Verst\u00e4ndnis und bereitete uns Prachtwetter.<br \/>\nTeilnehmer: Elke, Peter, Thomas; Kursleitung: Ossi<!--more weiterlesen--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"614\">\n<h3>18. M\u00e4rz 2016 &#8211; H\u00fcttenanstieg<\/h3>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"614\">\n<figure id=\"attachment_1740\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1740\" class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 150px\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2048.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1740\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1740 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2048-150x150.jpg\" alt=\"Winterraum Vernagth\u00fctte mit Guslarspitzen  Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1740\" class=\"wp-caption-text\">Winterraum Vernagth\u00fctte mit Guslarspitzen (Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zun\u00e4chst galt es, ausgehend von Vent (Gasthof Rofen), die Talstation der Materialseilbahn zur Vernagth\u00fctte zu erreichen. Rasch wurde das unbedingt n\u00f6tige Material f\u00fcr den H\u00fcttenaufstieg (Lawinenschaufel. und -sonde, Biwaksack und noch ein paar Kleinigkeiten) in einen kleinen Ruckack gepackt. W\u00e4hrend wir in knapp 2 \u00bd Stunden zur H\u00fctte wanderten schwebten unsere gro\u00dfen Rucks\u00e4cke, komfortabel mit der Materialseilbahn, der H\u00fctte entgegen. Ausbildungsinhalte waren am Nachmittag die Errichtung von Verankerungen im Schnee, das Erlernen der wichtigsten Knoten und Tourenplanung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"614\">\n<h3>19. M\u00e4rz 2016 \u2013 Spaltenbergung und Fluchtkogel (3.500 m)<\/h3>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"614\">\n<figure id=\"attachment_1741\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1741\" class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 150px\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC09333.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1741\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1741 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC09333-150x150.jpg\" alt=\"DSC09333\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1741\" class=\"wp-caption-text\">Unser Anseilplatz (Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Teilweise entlang der bereits vorhandenen Trampelspur, teilweise aber die Vorteile des Gel\u00e4ndes ausn\u00fctzend, erreichten wir in angenehmer Skiwanderung den Anseilplatz am Rande des Guslarferners. Kaum zu glauben dass, trotz der in diesem Winter sehr schlechten Schneebr\u00fccken, nur wenige Tourengeher das sichernde Seil f\u00fcr den weiteren Aufstieg \u00fcber den Gletscher, hinauf zum Oberen Guslarjoch, verwendeten. Jenseits des Joches erreichten wir nach kurzer Abfahrt \u00fcber den Kesselwandferner unser heutiges \u00dcbungsgel\u00e4nde: Ein riesiger Windkolk der sich ideal zum Erlernen von Spaltenbergungstechniken n\u00fctzen l\u00e4sst. Als Gipfel lockte am Nachmittag noch der Fluchtkogel. Die Aussicht war, Dank des strahlend sch\u00f6nen Wetters, \u00fcberw\u00e4ltigend. Die Abfahrt vom Oberen Guslarjoch zur H\u00fctte bot dann noch gr\u00f6\u00dftenteils herrlichen Pulverschnee. Nat\u00fcrlich durfte auch am heutigen Abend die Tourenplanung nicht fehlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"614\">\n<h3>20. M\u00e4rz 2016 \u2013 Brandenburger J\u00f6chl (3.248 m)<\/h3>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"614\">\n<figure id=\"attachment_1742\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1742\" class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 150px\"><a href=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_20160320_110810084.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1742\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1742 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/bergundwasser.at\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_20160320_110810084-150x150.jpg\" alt=\"Abfahrt vom Brandenburger J\u00f6chl Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1742\" class=\"wp-caption-text\">Abfahrt vom Brandenburger J\u00f6chl (Bild zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Geplant war f\u00fcr den heutigen Tag die \u00dcberschreitung der Guslarspitzen. Bald verlor dieses Ziel aber seinen Reiz, w\u00e4lzten sich doch Kolonnen von Tourengehern diesen recht einfachen Gipfeln entgegen. Daf\u00fcr lockte\u00a0ein herrlicher\u00a0Hang hinauf zum Brandenburger J\u00f6chl. Bei den Aussichten auf weitgehend unverspurtes Gel\u00e4nde und Pulverschnee fiel die Entscheidung auch sehr leicht. W\u00e4hrend sich auf den veschiedenen Anstiegen zu den Guslarspitzen die Tourengeher mit einiger Sicherheit st\u00e4ndig gegenseitig behinderten, wohl auch gef\u00e4hrdeten, genossen wir eine Skitour wie sie sch\u00f6ner nicht h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. Die Abfahrt hinunter in den Talboden lie\u00df dann auch keinerlei W\u00fcnsche offen. Nun galt es nur noch das \u201eVernagteck\u201c eine etwas unangenehme ausgesetzte Stelle zu meistern. Den letzten Schw\u00fcngen hinunter zum Gasthof Rofen stand danach nichts mehr im Wege.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18. \u2013 20. 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