5. Mai 2017
Axmer Lizum, Kalkkögel, Stubaier Alpen
Bereits in den siebziger Jahren hat Hans Stutzig (+) in der Zeitschrift „Bergsteiger“ die Rinnen und Scharten in der Axamer Lizum als Skitourenzuckerl beschrieben. Lange Zeit sind sie auch ein echter Geheimtipp gewesen. Diese Zeit ist natürlich längst vorbei. Auch die steilsten und engsten Rinnen werden mittlerweile regelmäßig befahren, manche weisen nach einem schönen Wochenende fast pistenähnliche Verhältnisse auf. Lohnen ist eine Tour in diese Gegend, vor den Toren Innsbrucks, aber allemal.
Es scheint als wollte der Winter jetzt all‘ das nachholen, was er zu Beginn versäumt hat. Neuschnee während der letzten Tage ließen in nordseitigen Hanglagen Pulverschnee erwarten. Auch der Schneedeckenaufbau hat sich mittlerweile so weit stabilisiert, dass man sich an etwas steilere Hänge wagen kann. Mein Ziel war diesmal die westlichste einer Reihe von Scharten – die Malgrubenscharte. Die meisten Tourengeher nehmen ja gleich die erste Flanke, hinauf zur Marchreisenscharte in Angriff. Einer einsamen Spur folgend, erreichte ich nach kurzweiligem Anstieg mein Ziel. Die Abfahrt bot denkbar beste Verhältnisse: Pulver bis in den Talgrund des Lizumer Kares und danach herrlichen Firn, wenn auch sehr stark verspurt und zerfahren. Leider hat die Ausschreibung zu dieser Tour unsere Vereinsmitglieder diesmal nicht erreicht – ein Fehler der im Bereich unseres Providers liegt – wir bitten vielmals um Entschuldigung. |
| Teilnehmer: Ossi und Mara (Hund, wieder einmal sehr ungezogen |